NOTIZEN · ESSAYS · PERSPEKTIVEN
Between the Lines
Gedanken zwischen Herkunft und Zukunft, persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Texte, die nicht nur berichten, sondern nach dem Dazwischen fragen.
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Wer die Zukunft benennt, beansprucht sie
Aus künstlicher Intelligenz soll in US-Regierungsdokumenten „Superintelligenz“ werden. Warum Begriffe Erwartungen, Ängste und politische Handlungsspielräume formen.
2–3 minutes -
Wenn Maschinen für uns wählen
KI-Einkaufsagenten versprechen Bequemlichkeit. Doch sobald Software selbst entscheidet und bezahlt, werden Geschmack, Einwilligung und Verantwortung neu verteilt.
1–2 minutes -
Die politische Kraft des Zuhörens
Zuhören wirkt passiv. Tatsächlich ist es eine anspruchsvolle demokratische Praxis und Voraussetzung präzisen Widerspruchs.
2–3 minutes -
Wahrheit braucht Reibung: Warum gute Nachrichten nicht sofort fertig sind
Die Öffentlichkeit verlangt Geschwindigkeit und Gewissheit zugleich. Seriöser Journalismus muss manchmal langsamer, vorsichtiger und sichtbar unvollständig sein.
3–5 Minuten -
What remains of us when language shifts
In a new language, we do not become different people. But we move differently—more carefully, more directly, or surprisingly free.
5–7 minutes -
Home is not a place
Home can be a street, a voice, or a habit. Perhaps it only becomes real when it can no longer be tied to a single place.
5–7 minutes -
Between commentary and column: A voice is not yet proof
Opinion belongs in a vibrant public sphere. It gains credibility when it respects facts, discloses positions, and does not treat doubt as weakness.
4–6 minutes -
Between noise and judgment
We have more information than ever before—and yet it is becoming harder to form an independent, sound opinion.
5–7 minutes







