NOTIZEN · ESSAYS · PERSPEKTIVEN
Zwischen den Zeilen
Gedanken zwischen Herkunft und Zukunft, persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Texte, die nicht nur berichten, sondern nach dem Dazwischen fragen.
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Die Ehrlichkeit des Zwischenstands
Ein Zwischenstand ist kein schwacher Abschluss. Richtig gemacht zeigt er, was bekannt ist, was fehlt und welche Entscheidung als Nächstes überprüft werden muss.
3–4 Minuten -
Die sichtbare Reparatur: Warum nicht alles wieder wie neu werden muss
Zum International Repair Day: ein Essay über Können, Geduld und die Freiheit, Gebrauchsspuren zu behalten – ohne aus jedem Gegenstand einen moralischen Auftrag zu machen.
4–7 Minuten -
Ein Rezept darf sich verändern: Zugehörigkeit braucht kein Echtheitssiegel
Zum Welternährungstag: ein Essay darüber, wie Küchenwissen weitergegeben werden kann, ohne Menschen auf die Rolle von Herkunftsbeauftragten festzulegen.
5–7 Minuten -
Ein Weg ohne Auftrag: Warum freie Zeit kein Ergebnis vorweisen muss
Ein Spaziergang ohne Ziel als Gedankenbild: über freie Zeit, den Drang zur Verwertung und Orte, an denen wir für eine Weile nichts leisten müssen.
5–7 Minuten -
Zuhören, ohne sofort zu reparieren: Ein Gespräch darf erst einmal offen sein
Nicht jede Erzählung braucht umgehend einen Rat. Ein Essay über Aufmerksamkeit, hilfreiche Fragen und die Freiheit, gemeinsam noch keine Antwort zu haben.
5–7 Minuten -
Die Freiheit, nicht alles zu erzählen: Ein Gedanke darf privat bleiben
Ein persönlicher Raum braucht nicht immer eine öffentliche Geschichte. Ein Essay über Nähe, freiwilliges Erzählen und die Grenze zwischen Interesse und Anspruch.
5–7 Minuten -
Wenn das Vertraute fremd wird: Orte dürfen sich verändern, ohne uns zu verlieren
Ein literarischer Essay über Rückkehr, Erinnerung und den Unterschied zwischen einem vertrauten Ort und dem Anspruch, ihn unverändert wiederzufinden.
5–7 Minuten -
Ein kleines Versprechen: Warum Verbindlichkeit Grenzen braucht
Ein Essay über Zusagen, die im Alltag tragen: Was wir versprechen, wie wir Grenzen benennen und was wir anderen schulden, wenn ein Plan nicht mehr hält.
5–7 Minuten -
Nähe ohne Einigkeit: Was ein respektvoller Widerspruch braucht
Eine Beziehung muss nicht an jeder unterschiedlichen Meinung scheitern. Nähe bleibt möglich, wenn Widerspruch präzise ist und Grenzen ernst genommen werden.
4–7 Minuten -
Die Würde der Korrektur: Warum ein geänderter Standpunkt Vertrauen verdienen kann
Ein Irrtum lässt sich weder durch Schweigen noch durch ein großes Bekenntnis beheben. Vertrauen wächst, wenn eine Korrektur verständlich und folgenreich wird.
5–7 Minuten









